Gesegnete Mobilität
Ich habe an anderer Stelle bereits anklingen lssen, dass ich mir einen neuen Computer zulegen möchte. Geworden ist es ein stylishes HP-Notebook (andere Firmen bauen auch feine Laptops) der Artist-Serie. Hohe Leistung, asiastisches Design und – shocking! – Windows Vista. Mit letzterem muss ich mich erst anfreunden, denn gerade nach der Installation von Service Pack 1 und diversen Updates wollte Firefox nicht mehr funktionieren. Als Notstop wurden eben einige Updates rückgängige gemacht. Mit einer VIelzahl an Schutzprogrammen fange ich sowieso sämtliche Bugs ab und kann wieder arbeiten. Ein gutes Gefühl.
Ungewohnt ist auch die Mobilität, ich bin nicht mehr an meinen Schreibtisch gebunden. Momentan sitze ich am Wohnzimmertisch, erfreue mich am neuen Video von The Verve in der Glotze und fühle mich auf der Couch rundum wohl. Nicht nur ich muss mich erst daran gewöhnen. Gerade marschiert meine Katze ins Wohnzimmer und zeigt sich faszinierend von dieser neuen Gerätschaft, die hier steht, wie auch vom Stromkabel. Hätte ich bloß den Akku aufgeladen…
Nur kurz gehe ich auf aktuelle Vorkommnisse rund um den bereits bekannten Haustyrann ein. Mittlerweile hat er sich mit einer Mieterin aus dem Haus (ja, genau der, auf deren Hund ich aufgepasst habe) und den Nachbarn (ja, genau die, auf deren Kind ich aufgepasst habe) zusammengetan. Ein wirkliches Motiv konnte ich noch nicht ausmachen, aber zugegebenermaßen sind es grausame Charakterzüge, wenn man auf jemandes Kind oder Tier aufpasst, schnell in die Wohnung rennt und Fenster schließt oder anderweitig unterstützt. Dennoch, wir haben genug in der Hand und nach den Entwicklungen des letzten Wochenendes – mein Vater war auf Geschäftsreise und von Samstag Nacht bis Montag Früh war durchgehend Party – bin ich jetzt wieder oben auf. Gestern haben wir die Bagage einfach ausgesessen. Des Tyranns Freunde haben noch vor Mitternacht das Grundstück verlassen, weil es zu langweilig war – wie gemein, wir hatten keine Polizei gerufen! – und kurze Zeit später verließen auch die Anwohner die Bühne, weil es zu kühl, zu feucht und zu langweilig wurde.
Dennoch, nun werden alle untergehen, der Reihe nach. Ich bin kein rachsüchtiger Mensch, ganz im Gegenteil – im Normalfall agiere ich sehr abwartend, bevor ich handle. Allerdings wird nun Gas gegeben. Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Keine Drohung. Nur ein Versprechen…
August 4, 2008 um 9:04
[...] ruhigste Wochenende seit zwei Monaten Wie bereits in meinem vorletzten Posting erwähnt, konnten wir die Wahnsinnigen austricksen. Nach dem gestrigen Tag sage ich gerne, dass [...]